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Äthiopien ist das höchstgelegene Land Afrikas, die Hauptstadt Adids Abeba liegt auf 2.500 m Höhe. Das Land wird vom Ostafrikanischen Grabenbruch mit seinen bis zu 1.000 Meter tiefen Canyons zerklüftet. Der Ras Dashan (4.620 m) als höchster Punkt Äthiopiens steht im Norden beim Tanasee, aus dem der Blaue Nil entspringt. Äthiopien ist etwa dreieinhalb mal so groß wie Deutschland.

In der tropisch-heißen Zone (bis 1.800 m) ist es durchschnittlich 27 Grad warm bei einer jährlichen Regenmenge unter 500 mm pro Quadratmeter. Die warm-gemäßigte Zone (1.800 bis 2.500 m) ist 22 Grad warm bei 500 bis 1.500 mm Regen. Im Berggebiet (über 2.500 m) werden nur 16 Grad gemessen und die Regenmenge steigt bis 1.800 mm. Die Hauptregenzeit ist zwischen Mitte Juni und September.

Die starken Dürren der 70er- und 80er-Jahre verursachten großes menschliches Leid und verheerende Umweltschäden in Äthiopien. Die Wälder wurden kahlgeschlagen, weshalb die Erosion heute jährlich rund 2 Millionen Tonnen Boden abschwemmt.

 

 

 

 

 
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