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Als Schauspieler machten ihn die 1955 bis 1957 gedrehten „Sissi“-Filme als Kaiser Franz Joseph an der Seite von Romy Schneider zum Weltstar. Einen Kontrapunkt zum Image des Sissi-Kaisers setzte er 1960 mit dem Psychodrama „Peeping Tom“ (dt.: "Augen der Angst"). Diesen Streifen, den das Publikum bei seiner Erstaufführung radikal ablehnte, zählt die New York Times heute zu den Top Ten der Film-Klassiker. Insgesamt drehte Böhm in drei Jahrzehnten 45 Kinofilme, feierte zahlreiche Triumphe auf den großen Bühnen der deutschsprachigen Theater und stellte eindrucksvolle Charaktere in vier Filmproduktionen von Rainer Werner Fassbinder dar.

1981 wettet Karlheinz Böhm in der ZDF-Sendung "Wetten, dass...?", dass "nicht jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für die notleidenden Menschen in der Sahelzone spendet". Karlheinz Böhm gewann die Wette und flog trotzdem mit 1,2 Mio. DM im Oktober 1981 nach Äthiopien. Am 13. November 1981 gründete er in Deutschland die Hilfsorganisation Menschen für Menschen.

Seitdem lebt er mehrere Monate pro Jahr unter einfachsten Bedingungen in Äthiopien. In der restlichen Zeit des Jahres nimmt er Medientermine und Vorträge wahr, um auf die Arbeit seiner Stiftung aufmerksam zu machen. Er arbeitet nun seit 26 Jahren ehrenamtlich, ohne Gehalt oder Honorar. "Als Motivation dient mir das kleine Wort WUT", erklärt Böhm, "Wut über die ungerechte und menschenverachtende Diskrepanz zwischen Arm und Reich."


Komplette Vita von Karlheinz Böhm als PDF downloaden.

 
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