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Ein guter Tag für Dr. Seifu
Dass Babys und Mütter bei der Geburt sterben, gehört in Äthiopien zum Alltag. Doch ausgebildete Ärzte können häufig mit einfachen Mitteln Mutter und Kind helfen - und Leben retten, hat Redakteur Bernd Hauser im Mettu-Karl-Hospital in Äthiopien erfahren.
Die Hälfte aller HIV-infizierten Menschen lebt in Afrika. Ein Drittel der äthiopischen Bevölkerung ist mit Tuberkulose infiziert. Eine Million Äthiopier sind blind. Aber während in Deutschland ein Arzt etwa 390 Einwohner betreut, ist in Äthiopien ein Mediziner statistisch für rund 32.500 Menschen zuständig. Und auf dem Land gibt es oft gar keine medizinische Hilfe. Die katastrophale medizinische Versorgung hat zur Folge, dass selbst harmlose Krankheiten häufig tödlich enden.
Menschen für Menschen
begegnet dieser Misere mit dem Bau von Krankenstationen, Kliniken und Hospitälern sowie intensiven Schulungs- und Fortbildungsprogrammen für Ärzte, Pfleger und Schwestern.
Außerdem initiierte
Menschen für Menschen
ein groß angelegtes Anti-HIV- Programm, das nicht nur Infizierte betreut, sondern vor allem die Ursachen für Neuansteckungen bekämpft. Dass in den Projektgebieten eine Million Kondome gratis verteilt wurden, ist nur eine Maßnahme. In zahlreichen Kampagnen geht es vor allem darum, das Schweigen über AIDS zu brechen und die Menschen aufzuklären.
79 Krankenstationen
4 Polikliniken
3 Krankenhäuser
24 Krankenwägen
35.523 Augenoperationen (Trachoma)
groß angelegte Anti-HIV-Kampagnen