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Tefera ist ein alter Mann. Aber eines Tages erträgt er die Dunkelheit nicht mehr, die im ganzen weiten Tal, das schon die Heimat seiner Urahnen war, herrscht. Die Dunkelheit – so nennt er die Zeit bevor Menschen für Menschen in das Projektgebiet kam.
Im Projektbüro trug er zunächst nur einen Satz vor: „Wir brauchen eine Straße.“ Und dann: „Ohne Straße keine Lastwagen, ohne Lastwagen kein Material, ohne Material keine Schule, und keine Krankenstation.“ Die Evaluierung des Projektes durch die Experten von Menschen für Menschen dauert nur wenige Wochen. Karlheinz Böhm fiel die Entscheidung leicht, denn diesem Alten mit dem weißen Spitzbart, der wie er 1928 geboren wurde, musste man einfach Respekt zollen. Für Tefera ist die Sache klar: Die Straße wird gebaut und die Zukunft wird kommen. Er mobilisiert die Männer im Tal und sie fangen einfach an. Karlheinz Böhm ist umso mehr beeindruckt.
 
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