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Forderung an die G8-Staaten: Schuldenerlass für Afrika
Einen Monat vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm trafen Almaz und Karlheinz Böhm vergangenen Montag Bundeskanzlerin Merkel zu einem privaten Gespräch über die Zukunft Afrikas.
Insgesamt 26.053 Kilometer Überlandstraßen, von denen nur knapp 4.000 Kilometer befestigt sind, durchziehen die zerklüftete Landschaft Äthiopiens. Und eine einzige Eisenbahnlinie, die Addis Abeba mit Dschibuti verbindet. Die wenigen und obendrein wetteranfälligen Verbindungen schränken den Binnenhandel stark ein. In der Regenzeit werden die kaum asphaltierten Transportwege unpassierbar. So sind die Menschen oft für Wochen von Märkten und medizinischen Einrichtungen abgeschnitten.
Menschen für Menschen
erschließt die Projektgebiete mit einem ebenso sparsamen wie gut ausgebauten und den Bedürfnissen entsprechenden Straßen- und Wegenetz. Um schwer passierbare Flüsse überqueren zu können, wurden acht große Brücken errichtet. Durch diese Verbesserungen der Infrastruktur haben Hunderttausende, wenn nicht Millionen Menschen, den gesicherten Zugang zu Märkten, Bildungseinrichtungen sowie Krankenstationen erhalten.
10 Brücken
2.151 km Straßen- und Zufahrtswege
davon 26 km Allwetterstaßen