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Für Yirafu ist die Quellfassung an der Zoma-Treppe eine köstliche Erfrischung auf dem Weg zum Markt. 749 Stufen nimmt sie, um vom Hochplateau ins Tal zu gelangen.
Soweit das Gedächtnis der Menschen, die hier leben, zurückreicht, hat es nur eine Möglichkeit gegeben, wie die 8 000 Bewohner des Zoma-Plateaus hinunter zum Markt nach Alem Ketema kamen: einen halsbrecherischen Trampelpfad, am ehesten vergleichbar mit einem Gamspfad in den Alpen. Wie viele Menschen hier verunglückt sind, hat nie jemand gezählt. Eines Tages steht Karlheinz Böhm am unteren Ende des Trampelpfades, es hat wieder einen Toten gegeben, einen Familienvater, der abgestürzt ist, als er seinen Ochsen den Pfad hinunter zum Markt treibt. Plötzlich sagt Karlheinz Böhm diesen einfachen Satz: Wir müssen eine Treppe bauen. Und sie haben die Treppe tatsächlich gebaut, 749 breite Stufen mit stabilem Geländer. Stufen, die Leben retten und Zukunft schenken.
Auch die 22-jährige Yirafu Ababu aus dem Dorf Gred auf der Zoma-Hochebene nimmt den Weg zweimal in der Woche, dienstags und samstags verkauft sie Gewürze auf dem Markt.
Sie können für Mädchen wie Yirafa neue Wege schaffen:
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